Home
Logo Komitee ProTrolleybus
Abbruch des Trolleybus-Netzes ist teurer als Erweiterung
Das Basler Trolleybus-Netz ist intakt und betriebsfähig. Die Demontage der Fahrleitungen würde rund 3,5 Mio. Franken kosten - ohne das Entfernen der Masten, das nochmals mit 2,2 Mio. Franken zu Buche schlägt.
Für den 'Rückbau' der Trolleybus-Fahrleitungen allein müssen also rund 5,7 Mio. Franken veranschlagt werden. Bleiben die Masten heute noch stehen, müssten sie zu einem späteren Zeitpunkt im Rahmen von Strassensanierungen entfernt werden, was lediglich eine Verschiebung der Kosten von den BVB ins Baudepartement bewirkt.
Die Kommissionsminderheit der UVEK wie auch ProTrolleybus fordern den Erhalt der Trolleybuslinie 31 und die Elektrifizierung der Strecke vom Spalentor zum Bahnhof SBB, damit die Linie 30 (Bad. Bahnhof - Bahnhof SBB) mit Trolleybussen betrieben werden kann. Diese Erweiterung kommt den Kanton günstiger zu stehen als der Abbau des Netzes, nämlich (inklusive des aus Konzessionsgründen notwendigen Rückbaus des Astes Wanderstrasse) auf rund 3,7 Mio. Franken.
Richtig ist: Das Entfernen der intakten und betriebsfähigen Trolleybus-Infrastruktur ist volkswirtschaftlich unsinnig. Die massvolle Erweiterung des Trolleybus-Netzes ist günstig zu haben und bringt den Anwohnerinnen und Anwohnern (z.B. an der Feldbergstrasse!) riesige Vorteile.